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Euregio Maas-Rhein

Ehemaliges Grenzgebiet Köpfchen wird touristische Attraktion

Nur wenige Menschen kennen den reichen historischen, kulturellen und ökologischen Wert des Grenzgebiets am ehemaligen deutsch-belgischen Grenzübergang Köpfchen. „Durch das Interreg-Projekt Grenzübergang Köpfchen wird sich das ändern“, sagt die für das Projekt verantwortliche Mitarbeiterin der Gemeinde Raeren in Belgien, Beatrice Peters.

„Der Grenzübergang Köpfchen zwischen Eynatten und Aachen hat sehr an Bedeutung verloren, seitdem die Grenzen offen sind“, fährt Beatrice Peters fort. „Um der Region neue Impulse zu geben, haben wir zusammen mit dem Kulturverein KuKuK in Belgien und Deutschland und mit der Stadt Aachen ein Projekt entwickelt, um dem Grenzübergang Köpfchen neues Leben einzuhauchen. Das wird sich auf das ganze Dreiländereck positiv auswirken.“

Zollamt
„KuKuK hat das Zollamt auf der deutschen Seite gekauft, vollständig renoviert und zu einem Kulturzentrum und Café umgebaut. Seit 2009 gibt es für die Besucher hier ein abwechslungsreiches Kulturprogramm. Aber auch die Geschichte der Grenze, Walderziehung und regionale Produkte haben dort ein dauerhaftes Zuhause gefunden. Der Mehrwert unseres grenzübergreifenden Vorgehens ist, dass sich so nicht nur den Grenzübergang, sondern das gesamte Gebiet rundherum positiv entwickelt. Und das gilt sowohl für Tourismus und Kultur als auch für die Wirtschaft. So werden zum Beispiel neue Wander- und Fahrradwege sowie Aussichtspunkte angelegt. Außerdem wird ein besonderer Bürgersteig angelegt, der den Verbindungsweg zwischen dem deutschen und dem belgischen Zollamt bildet. Auf diese Weise wird das Überqueren der Grenze auch visuell dargestellt.“

Fortsetzung der Aktivitäten
„Natürlich enden unsere Aktivitäten nicht nach Ablauf der Projektperiode. KuKuK entwickelt sich zusehends zu einem professionellen Verein, der Veranstaltungen organisiert, an denen sowohl belgische als auch niederländische und deutsche Künstler beteiligt sind, die auch über die Euregio hinaus bekannt sind. Außerdem suchen wir bewusst Anschluss an bereits bestehende touristische Initiativen, wie das Projekt ‚GrenzRouten‘ der Euregio und das Interreg-Projekt RAVEL.“

Mit Dank an
Das Projekt wird auch (finanziell) unterstützt von:
Gemeinde Raeren
Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes NRW 
Deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens
Wallonische Region
 

 

Newsletter Interreg Euregio Maas-Rhein 1 | Herbst 2010

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