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Euregio Maas-Rhein

Fünf Fragen an... Frans Hornesch vom Projekt Habitat

In dieser Rubrik blicken wir zurück auf ein vor Kurzem abgeschlossenes oder fortgeschrittenes Interreg-Projekt, das mit europäischer Unterstützung in der EMR realisiert wurde. Wie lief das Projekt ab? Welche Erfahrungen können wir mit anderen Projektleitern austauschen?

Projekt Habitat: Frans Hornesch, Dienst Landelijk Gebied (DLG)

Wie lässt sich das Projekt Habitat kurz beschreiben?
Gemeinsam mit öffentlich-rechtlichen und privaten Organisationen haben wir versucht, die landschaftlichen und natürlichen Verbindungen zwischen den großen Naturschutzgebieten in der Euregio und in den Nationalparks Hoge Kempen, De Meinweg, Eifel und Hohes Venn zu verbessern. Wir haben verschiedene Projekte eingerichtet, um das ökologische Netzwerk zu verbessern und eine nachhaltige grenzübergreifende Zusammenarbeit zwischen Naturschutz- und Landschaftsverbänden zu erreichen.

Welche konkreten Ergebnisse wurden erreicht?
Es fanden mehrere Untersuchungen statt, um eine Übersicht über die Ökologie der Wälder und ihrer Bewohner zu erstellen. Darüber hinaus wurde das landschaftliche Bindeglied zwischen Maas und Hoge Kempen wiederhergestellt, um die Region im alten Zustand wiederzubeleben. Im Rahmen des Grenzüberschreitenden Ökologischen Basisplans Noordal wurde versucht, eine Grundlage für den Erhalt der Graften zu schaffen, Terrassen, die angelegt wurden, um die Bodenerosion der Böschungen zu bekämpfen. Unter anderem wurde der Lebensbereich von Haselmäusen, Spechten, Geburtshelferkröten und Bachmuscheln erweitert, und es wurden grenzübergreifende Verbindungswege angelegt.

Was ist Ihnen am besten in Erinnerung geblieben?

Alle Menschen, mit denen wir zusammenarbeiteten, hatten einen angemessenen Lebensraum für Mensch und Tier vor Augen. Wir freuen uns zu sehen, dass mehr Verständnis für verschiedene Standpunkte und unterschiedliche Vorgehensweisen entstanden ist.

Inwiefern stellt Interreg einen Mehrwert für Ihr Projekt dar?
Dank Interreg konnten wir Projekte in die Tat umsetzen, die sonst nicht möglich gewesen wären, z.B. die Einrichtung der Europäischen Plattform für Natur (EPN). Mit dieser Plattform wollen wir die positive Landschaftsarbeit nach dem Ende der Interreg-Periode fortsetzen.

Welche Erfahrungen möchten Sie gerne mit anderen Projektpartnern teilen?

Die Zusammenarbeit muss für alle Partner dieselben positiven Ergebnisse haben. Dieses Gleichgewicht ist für den Erfolg der Projekte notwendig. Außerdem benötigt grenzübergreifende Arbeit Zeit, denn die Teilnehmer müssen einander kennen lernen und sowohl im wörtlichen als auch im übertragenen Sinne lernen, die Sprache der jeweiligen Partner zu sprechen.

 

Newsletter Interreg Euregio Maas-Rhein 14 | Herbst 2013

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Kurz gesagt bedeutet Interreg: europäische Subvention für eine noch stärkere Euregio. Interreg IV-A ist die vierte Generation dieser Euregionalen Projektsubvention. Interreg IV-A bietet Unternehmen, Betrieben, Institutionen und anderen Initiatoren aus der Euregio Maas-Rhein die Möglichkeit, über die Landesgrenzen hinweg gemeinsam an Projekten rund um gemeinschaftliche Themen in den Bereichen Wirtschaft, Nachhaltigkeit und soziale Aspekte zu arbeiten.
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