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Euregio Maas-Rhein

Alma-in-Silico versorgt die Biowissenschaften mit neuem Leben

Die Euregio Maas-Rhein kann mit etwa 130 Forschungszentren und 290 Biotechnologie-Unternehmen aufwarten. Es gibt also genug Chancen, unsere Euregio in einen internationalen Anziehungspunkt für die Biowissenschaften zu verwandeln. Das Projekt Alma-in-Silico fördert die Zusammenarbeit zwischen der akademischen Welt und der Wirtschaft mit der Unterstützung von Interreg und den lokalen Behörden.

 

Im Rahmen des Alma-in-Silico-Projekts arbeiten die folgenden Partner zusammen:

Biomedisch Onderzoeksinstituut (BIOMED), Universität Hasselt
GIGA, Universität Lüttich (Projektkoordination)
Genomics Center, Universitätsklinikum Maastricht
IMB, RWTH Aachen

Dank der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit ergänzen diese akademischen Forschungszentren einander, zum Beispiel bei der Erforschung von multipler Sklerose. „Zum Beispiel befasst sich die Universität Hasselt im Rahmen des Forschungsprojekts mit Eiweißen“, erklärt Jean-Paul Noben, leitender Forschungsmitarbeiter bei BIOMED. „Das Genomics Center in Maastricht wiederum befasst sich speziell mit der Untersuchung von multipler Sklerose vor dem Hintergrund des Genoms. Das Genom eines Organismus beinhaltet einen vollständigen Satz an Chromosomen. Durch den Austausch und die Integration von Informationen, Prozesse, bei den GIGA eine wichtige Rolle spielt, kann ein solches Krankheitsbild mit höheren Erfolgschancen untersucht werden. Dank Alma-in-Silico erhalten die akademischen Forschungszentren in der Euregio also unbürokratischen Zugang zu den jeweiligen Forschungsplattformen. Dadurch entwickeln wir uns zu einem virtuellen Labor für Biowissenschaften. Aufgrund der Bündelung der Kräfte sind wir in der Lage, im großen Rahmen Forschungsdaten zu generieren und daraus Erkenntnisse zu gewinnen.“

Unterstützung von Biotechnologie-Unternehmen
Die akademischen Forschungszentren ergänzen einander mit hochmodernen Plattformen zur Wissensteilung in den Bereichen Biotechnologie und Bioinformatik. Darüber hinaus fördert das Projekt die Zusammenarbeit mit Biotechnologie-Unternehmen. „Mit Alma-in-Silico unterstützen wir Biotechnologie-Unternehmen, die zum Beispiel nicht selbst über das Fachwissen oder die Mittel für bestimmte Forschungsprojekte verfügen“, erklärt Jean-Paul Noben. „Vor kurzem haben wir zum Beispiel einen Vertrag mit dem Biotechnologie-Unternehmen Promethera Biosciences abgeschlossen. Dieses Unternehmen befindet sich im Inkubatorgebäude Bioville auf dem Campus der Universität Hasselt und produziert Stammzellen für die Leberzellentherapie bei Kindern. Mithilfe unseres Wissens wollen sie ihren Produktionsprozess weiter optimieren.“

 


Newsletter Interreg Euregio Maas-Rhein 4 | Frühling 2011 

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Kurz gesagt bedeutet Interreg: europäische Subvention für eine noch stärkere Euregio. Interreg IV-A ist die vierte Generation dieser Euregionalen Projektsubvention. Interreg IV-A bietet Unternehmen, Betrieben, Institutionen und anderen Initiatoren aus der Euregio Maas-Rhein die Möglichkeit, über die Landesgrenzen hinweg gemeinsam an Projekten rund um gemeinschaftliche Themen in den Bereichen Wirtschaft, Nachhaltigkeit und soziale Aspekte zu arbeiten.
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